Vergessen Sie Namen? Verlegen Sie häufiger den Schlüssel? Und vor allem: Kann man Demenz überhaupt vorbeugen?
Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt weltweit dramatisch an. Gleichzeitig zeigen wissenschaftliche Studien, dass bestimmte Lebensstil- und Ernährungsfaktoren einen erheblichen Einfluss auf die Gehirngesundheit haben können.
In diesem Webinar beleuchten wir die aktuelle Evidenz zu drei der am intensivsten untersuchten Nährstoffe der Demenzprävention:
Wir können eine ganze Menge tun - daher gilt: Vergessen verboten!
Die Traditionelle Chinesische Medizin stellt einen anderen Zugang zur Demenz dar als die westliche Medizin. Während Demenz schulmedizinisch als neurodegenerative Erkrankung des Gehirns verstanden wird, interpretiert die TCM sie als Folge von funktionellen Ungleichgewichten im Körper. Aus diesem Zusammenhang ergibt sich der Therapieansatz: Statt nur das Gehirn direkt zu behandeln, versucht die TCM, das gesamte Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen.
Die TCM verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der körperliche, geistige und emotionale Aspekte bei Demenz berücksichtigt. Durch eine Kombination aus Akupunktur, Kräutermedizin, Ernährung und Bewegung können diese Ungleichgewichte reguliert, die Symptome gelindert und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt werden. Dabei versteht sich die TCM als wertvolle Ergänzung zur Schulmedizin, die darauf abzielt, die Lebensqualität zu erhöhen.
Aktuell leben 161’100 Menschen mit Demenz in der Schweiz. Jährlich kommt es zu 34’800 Neuerkrankungen, das heisst, alle 15 Minuten erkrankt jemand neu an Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz. Daher ist dringender Handlungsbedarf vor allem in der Prävention aber auch in der möglichst frühzeitigen Therapie angesagt.
Doch was steckt dahinter? Lithium ist momentan ein Hype, dem alle folgen, doch dabei darf nicht vergessen gehen, dass dementielle Erkrankungen immer multifaktoriell zu betrachten und somit integrativ zu behandeln sind.
In diesem Vortrag schauen wir auf Prävention, Ursachen-Suche (Umwelt-Toxikologie!) und integrative Behandlungsansätze. Wir heben nicht nur ein einzelnes Molekül auf ein Podest, sondern geben vielen verschiedenen Faktoren die nötige Aufmerksamkeit.
Ist Demenz – und insbesondere Alzheimer – in vielen Fällen keine unausweichliche Alterskrankheit, sondern stark durch Lebensstilfaktoren beeinflusst? Dr. Nehls sieht einen zentralen Mechanismus in der verminderten Neubildung von Nervenzellen im Hippocampus, die für Gedächtnis und Orientierung entscheidend ist. Chronischer Stress, Schlafmangel, Bewegungsdefizit, soziale Isolation und ungesunde Ernährung hemmen diese Neurogenese langfristig. Dadurch sinkt die sogenannte „kognitive Reserve“, was das Gehirn anfälliger für Abbauprozesse macht. Kann Demenz eine teilweise vermeidbare oder zumindest hinauszögerbare Erkrankung sein, wenn präventive Lebensstilmassnahmen konsequent umgesetzt werden? Dr. Nehls plädiert für eine Rückbesinnung auf evolutionär angepasste Lebensweisen, um die mentale Gesundheit langfristig zu stabilisieren.